Adieu, cher David…

Distinguiert, weltmännisch, mit Schalk in den Augen, unbestechlichem Geschmack und stets blitzsauber polierten Lederschuhen – das war David Ambrosius Huber wie er leibte und lebte. Als Architekt unterstützte er uns in den Anfängen von Fougerette grosszügigstens mit seinem Fachwissen und trug dadurch wesentlich dazu bei, dass der Schlosskauf überhaupt zustande kam. Ohne seine Begleitung hätten wir uns vielleicht gar nie in dieses Abenteuer zu stürzen gewagt, wer weiss…

Gesammelt hat David in seinem Leben so einiges: Von Silberbesteck über Barbie-Puppen (zum Teil Originale aus den 1950ern!) bis hin zu den Herzen anderer Menschen. Er pflegte einen grosszügigen Lebensstil und liess andere gerne daran teilhaben, war ein charmanter Begleiter, lustvoller Feinschmecker & Partygänger sowie aufmerksamer Gesprächspartner.

Diese selbst gemachte Guetzli-Form in Schloss-Silhouette schenkte er uns zu Weihnachten 2013 (David war auch Bildhauer und ein sehr geschickter Handwerker)

Nach einer schweren Krebsdiagnose im Sommer 2013 beschloss David, sein Leben völlig umzukrempeln und die ihm verbleibende Zeit in vollen Zügen zu geniessen. Es ist ihm gelungen; immer wieder, trotz der wiederkehrenden Chemotherapien.

Sieben Jahre lang ist David dem Tod erfolgreich von der Schippe gesprungen. Am 22. Oktober 2020 ist er in den Armen seiner Freundin gestorben. Wir sind traurig und zugleich dankbar für die Zeit mit ihm. Unsere Gedanken weilen bei seinen Liebsten, Angehörigen und zahlreichen Freunden.

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Ein edles Herz hat aufgehört zu schlagen. Ein Licht weniger leuchtet hier bei uns in irdischen Sphären und strahlt dafür sicherlich umso heller am Himmel über dem tiefblauen griechischen Meer, das David sehr liebte.

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6 Kommentare zu „Adieu, cher David…“

  1. Liebe Schwiegertochter, was heisst dies, ist David gestorben ? Hat ihn der Krebs überwältigt ? Das tut mir leid, nun bleibt nur noch die grosse Silberschüssel !

    Liebe Grüsse

    🌺 Anna 🌺

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    1. Leider ja, liebe Schwiegermutter. Und Du hast recht, auch die prächtige, silberne Servierplatte wird dauerhaft an David und sein Wirken auf Fougerette erinnern! So ein verrückter Einfall und entdeckt hatte er diese bei einem alten Männchen, irgendwo in der Ecke in dessen verstaubtem Brocki, wo sie ganz unbeachtet und schwarz angelaufen rumstand. David hatte eben eine Nase für Schönes!

    1. David war unvergleichlich… Im ersten Schloss-Sommer fischte er völlig ungerührt den schlimmsten Dreck aus dem alten Wasserreservoir – in groben Gummistiefeln und oben in einen edlen, seidenen Morgengrock gehüllt, einfach grossartig! Eine Würdigung mit Worten kann ihm gar nicht gerecht werden, aber danke trotzdem für Deine Rückmeldung <3

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